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Staffelgold und Montigglman: Eva Lechner zum Saisonfinale

12.09.2013

Staffelgold und Montigglman: Eva Lechner zum Saisonfinale

Bozen den,10.09.2013 | Eva Lechner vom Südtiroler Colnago-Team hat eine herausragende Mountainbikesaison im Cross Country hinter sich. Alles begann mit dem Auftaktsieg beim Weltcup am 19. Mai im deutschen Albstadt. Konstante Top-Platzierungen folgten. Rang drei in Andorra, Sechste in Mont-Sainte-Anne. Silber bei den Europameisterschaften. Damit waren die Hoffnungen auf eine Einzel-Medaille bei der WM in Pietermaritzburg (Süd-Afrika) groß, zumal das italienische Team wie schon 2012 Gold in der Staffel (mit Mario Aurelio Fontana, Goiele Bertolini und Landsmann Gerhard Kerschbaumer) holte.
Nicht alles Gold bei den Weltmeisterschaften
Doch die Weltmeisterschaften verliefen nur bedingt nach Plan. Am Ende reichte es für Eva Lechner im Eliterennen nach einem schweren Sturz in der zweiten Runde (im schwierigen Downhill-Bereich „Sharka`s Plyground“) und einer grandiosen Aufholjagd (von Platz 19) noch zu Rang zehn. Im abschließenden Eliminator-Rennen kam sie auf den neunten Platz. Natürlich wäre mehr möglich gewesen. Das sagt Eva Lechner und davon sind alle in ihrem Umfeld überzeugt. Insgesamt war es trotzdem ein gutes Jahr. „Ich bin gewachsen und werde auch im kommenden Jahr weiter wachsen“, sagte die sympathische Südtirolerin und beste Mountainbikerin Italiens bei einem offiziellen Weltmeister-Empfang am 4. September daheim in Bozen. Und Italiens Nationaltrainer „Hubi“ Pallhuber ergänzte: „Eva Lechner hätte sich so sehr eine Medaille bei der WM verdient, wirklich schade. Sie ist toll in die Saison gestartet, hat mit der Staffel Gold geholt und nur das Pech mit dem Sturz hat den Einzelerfolg verhindert.“ Am kommenden Samstag, 14. September findet in Hafjell (Norwegen) das abschließende Weltcuprennen der Saison statt.
Familienerfolg: Eva Lechner beim „Montigglman“
Was macht eine Weltmeisterin zwischen WM und Weltcup? Eva Lechner ist bekannt für ihre Liebe zu den Pferden. Naheliegender weise würde man die Eppanerin (Nähe Kalterersee) also auf einem ihrer beiden Pferde vermuten. Natürlich gehören die erfrischenden Ausritte zum Ausgleichsprogramm für den Mountainbikeprofi. Doch Eva Lechner hat sich in den vergangenen Tagen für eine etwas andere Abwechslung entschieden. Gemeinsam mit ihrer Schwester Tabea und ihrem Bruder Ruben hat die frischgebackene Staffelweltmeisterin einen Triathlon absolviert. Genau genommen den legendären „Montigglman“. Es handelt sich um einen Triathlon, der unmittelbar in der Nähe des Wohnortes von Eva Lechner (am Kleinen Montigglersee) ausgetragen wird. Auf die Frage, ob sie an allen Disziplinen teilnehmen würde, kam eine klare Antwort: „Ich fahre natürlich mit dem Rad, mein Bruder schwimmt und meine Schwester läuft, also Team-Arbeit, so wie ich sie mag.“ Und selbstverständlich konnte das Team mit der Spitze mithalten. Nicht nur aufgrund einer der aktuell besten Radfahrerinnen Italiens, sondern weil die Familie Lechner insgesamt sehr sportlich ist. Schon die Eltern haben den Kindern sozusagen die Sport-Gene vererbt. Mutter Lechner beispielsweise war eine erfolgreiche Cross-Läuferin und hat auf regionaler Ebene einige Titel geholt. Kein Wunder, dass am Ende Platz drei für das Lechner-Trio herausschaute. Mit einer stolzen Weltmeisterin in der Mitte. Die Motivation für einen guten Saisonabschluss ist somit da, der Spaß auch.

Redaktion: Dr. Josef Bernhart

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