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Rekordsieg: Eva Lechner gewinnt zum vierten Mal das Marlene Sunshine Race in Nals/Südtirol

15.04.2013

Rekordsieg: Eva Lechner gewinnt zum vierten Mal das Marlene Sunshine Race in Nals/Südtirol

Es war ein Rennen nach Maß für Italiens beste Mountainbikerin. Die 27-jährige Colnago-Fahrerin aus Eppan/Nähe Kalterer See hatte ihre Konkurrentinnen dominiert. Über eine halbe Minute betrug am Ende der Vorsprung auf die Zweitplatzierte Blaza Klemencic aus Slowenien. Es war ihr Rennen und es war in ihrer Heimat. Die 13. Ausgabe des Marlene Sunshine Race 2013 inmitten der blühenden Apfelanlagen zwischen Bozen und Meran. Schöner kann ein Sieg kaum sein. Fans, Familie und Freunde an der Strecke. Sonnenschein und solo im Ziel. Zudem gab es das Leadertrikot in der Gesamtwertung der Rennserie Internationali d'Italia.

Colnago-Team-Präsident Erminio Bolgiani war eigens aus Mailand angereist, um seine Damen im Pro-Team anzufeuern. "Bei sechs Grad bin ich heute Morgen losgefahren und hier hat es über 20 Grad. Das ist der Frühling, auf den wir so lange gewartet haben", sagte er mit Freude im Gesicht. Noch mehr Freude kam auf, als am Ende das Team-Ergebnis feststand. Sieg für Eva Lechner, Juniorenweltmeisterin Andrea Waldis (in der U23-Kategorie am Start) auf Rang neun, einen Platz vor den Teamkolleginnen Nathalie Schneitter und Lisa Rabensteiner, die auf den Rängen zehn und elf landeten. Julia Innerhofer wurde in der Gesamtwertung 18. “Mehr kann man sich nicht wünschen“, meinten Erminio Bolgiani und Colnago-Team-Manager Edmund Telser dann auch unisono nach dem Rennen. Lechner und Schneitter hatten am Vortag auch den spektakulären City-Cross für sich entscheiden können.

Dabei hatte vor allem Eva Lechner als Elite-Fahrerin starke Konkurrenz. So war keine geringere als die Olympia-Zweite Sabine Spitz aus Deutschland nach Südtirol gekommen. Sie trug das Trikot der nationalen Meisterin und die Startnummer eins und gilt mit drei Olympiamedaillen (u.a. Gold in Peking) als eine der erfolgreichsten Mountainbikerinnen überhaupt. Neben Blaza Klemencic war es zudem die ehemalige Weltcupgesamtsiegerin aus 2009, die Österreicherin Elisabeth Osl, die die Südtirolerin herausforderte. Am Ende wurde Osl mit über anderthalb Minuten Rückstand gute Dritte.

"Es war sehr heiß. Aber ich hatte einen guten Rennrhythmus und bin sehr zufrieden", sagte Eva Lechner kurz nach ihrer Zieleinfahrt. Nach einer hervorragenden Saison im Radcross mit einem fünften Platz bei den Weltmeisterschaften in Amerika stand kurz vor dem Heimrennen in Nals noch die „Energiewacht-Tour“ in Holland auf dem Vorbereitungsprogramm. Bei diesem Etappenrennen auf der Straße konnte Eva Lechner das Club-Riders-Trikot gewinnen, das an das beste Nicht-Profi-Team vergeben wird.

Text: Dr. Josef Bernhart

Fotos: Eva Lechner freut sich über das Führungs-Trikot (mit Team-Kollegin Andrea Waldis links)

News online Andrea Waldis: www.velototal.de/suche/detailansicht/artikel/spitzensport-macht-schule-professionelles-management-im-sport.html

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