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Cyclocross 2012: Eva Lechner im Schlamm erfolgreich

16.12.2012

Cyclocross 2012: Eva Lechner im Schlamm erfolgreich

Roubaix ist ein besonderer Name im Profiradsport. Von Paris nach Roubaix führt der alljährliche Straßenklassiker. Er zählt zu den sogenannten „Monumenten des Radsports“. Tom Boonen hat in diesem Jahr gewonnen. Und auch Eva Lechner kennt Roubaix. Von der „schmutzigen“ Seite, genauso wie die Straßenprofis, wenn sie sich bei Regen und Kälte über das Kopfsteinpflaster mühen. In Roubaix hat die Südtirolerin aus Eppan ihr Weltcupdebüt für 2012 im Radquerfeldein (Cyclocross) gegeben. Das ist Rennradfahren mit besonderem Flair. Nicht nur fahren, sondern auch Tragen und Schieben. Mit dem neunten Platz ist ein Top-Ergebnis auf internationaler Ebene geglückt. Eine Woche später dann der Sieg auf heimischem Boden.
Top-Ten-Platzierung in Roubaix
Team-Manager Edmund Telser und Teampräsident Erminio Bolgiani vom MTB Pro-Team Colnago-Südtirol sind mehr als zufrieden. Ihr Aushängeschild hat zum Einstieg in den Radquer-Weltcup am 2. Dezember einen hervorragenden neunten Platz belegt. Es war das vierte Rennen im diesjährigen Cross-Weltcup. Gewonnen hat die Amerikanerin Katherine Compton mit acht Sekunden Vorsprung vor der Holländerin Sanne Van Passen und mit 28 Sekunden vor der Schweizerin Jasmin Achermann. Rang neun ist ein hervorragendes Resultat, wenn man bedenkt, dass Eva Lechner ihr erstes internationales Cross-Rennen und das zweite in dieser Saison überhaupt bestritten hat.
“Ciao Armando” gewonnen
Es war das fünfte Rennen um den italienischen Cyclocross-Cup. Und es trägt den Titel “Ciao Armando”. Am 8. Dezember hatte sich die nationale Crosselite in Silvelle di Trebaseleghe (Provinz Padova) eingefunden. Armando Zamprogna ist dort seit Jahren als leidenschaftlicher Organisator von Cross-Rennen am Werk. Und Eva Lechner hat ihre Fans in der Heimat nicht enttäuscht, die Konkurrentinnen regelrecht distanziert. Mit einem Vorsprung von einer Minute und 31 Sekunden kam die Südtirolerin vor Vania Rossi ins Ziel, gefolgt von Francesca Cauz, der Erstplatzierten in der U-23-Wertung. Als weitere Südtirolerin konnte Julia Innerhofer, ebenfalls vom Colnago-Team den zehnten Platz einfahren. Vom 18. bis zum 20. Dezember nehmen Eva Lechner und Julia Innerhofer nun im Südtiroler Wolkenstein am Trainingscamp der italienischen Nationalmannschaft im MTB-Cross Country teil.

Text: Dr. Josef Bernhart

Foto: Eva Lechner im Cyclocross: fahren, tragen, siegen

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